Aus eins mach drei

schafmitschal

Bei 400 Gramm Wolle „am Stück“ war das allerdings auch kein großer Zauber. Von dem Riesenknäuel habe ich hier schon berichtet – und das ist nun das Ergebnis. Gereicht hat es für einen Schal im falschen Patentmuster, lang genug, um auch zweimal um den Hals gewickelt zu werden und für zwei Mützen.

Das große Knäuel aus einer Wollspende hatte auf seiner Banderole keinerlei brauchbare Angaben, wie zum Beispiel Material, empfohlene Nadelstärke oder gar Lauflänge. Nachdem der Schal nun also wuchs und wuchs und das Knäuel gar nicht weniger zu werden schien, habe ich mir einfach aus der Mitte des Knäuels den Endfaden geangelt und erst einmal zwei Mützen gestrickt, wobei ich bei einer vorsichtshalber noch einen zweiten Faden Istex Lettlopi mitgestrickt habe.

Eine der Mützen ist im falschen Patentmuster gestrickt, die andere ist wieder „die einfachste Mütze der Welt“. Dieses Muster hat sich längst sehr gut bewährt, lässt sich auf alle Garnstärken anwenden und es ergibt sich eine schöne Form.

Aus eins mach drei also – auf jeden Fall ein gutes Strickergebnis. Ich hoffe, Schal und Mützen wärmen auch ordentlich. Sie wandern nun zum Hamburger Mitternachsbus. Über das Spenden-Stricken habe ich übrigens hier und hier schon berichtet.

Ein neues Projekt auf meinen Nadeln ist jetzt endlich das Tuch Heaven and Space von Martina Behm. Ich stricke damit beim “Tücher, Shawls & mehr – ein hand herz seele Knit Along” mit. Davon bald mehr.

Mit diesen warmen Sache schaue ich gleich bei Maschenfein, bei Stricklust und bei Häkelline vorbei – und weil Dienstag ist auch bei Creadienstag.

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