Vorsicht: Suchtgefahr…

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Als relativ monogame Strickerin habe ich selten mehr als ein oder zwei Projekte auf den Nadeln und brauche also ja eigentlich auch nicht mehr als ein oder zwei Projekttaschen… Trotzdem war es gleich um mich geschehen, als ich diese Projekttaschen-Nähanleitung von Thorsten Duit sah.

Unglaublich, wie schön und aufwändig sie aussehen, und wie schnell und einfach sie tatsächlich umzusetzen sind. Ja, wenn man nicht das falsche Material wählt. An dem in der Anleitung verwendeten Kork mag ich weder die Haptik noch die bunten Muster, also habe ich mir “veganes Leder” gekauft, bekannt unter den Namen Snap Pap oder Pap Fab (so heisst es bei Stoff und Stil), denn das wollte ich schon lange einmal ausprobieren. Leider keine gute Idee, denn das Material, dass es nur rollenweise zu kaufen gibt, hat mich schon beim Nähen zur Verzweiflung gebracht. Mit Leder hat es nicht die geringste Ähnlichkeit und es ist so hart und spröde, dass ich mir fast die Finger dabei abgebrochen habe, die fertig genähte Projekttasche auf rechts zu drehen.

Und trotzdem – sind sie nicht hübsch mit ihren bunten Reißverschlüssen?! Und so schnell genäht… Und so praktisch, denn selbst empfindliche Holznadeln lassen sich so sicher transportieren.

Ich musste einfach weiternähen, bis die Rolle aufgebraucht war. Ich kann nur warnen – diese Taschen machen süchtig!

Genau so süchtig wie die (inzwischen ja schon berüchtigten) Baker’s Twin Topflappen.

Ein paar einfarbige Topflappen fehlten mir noch… Und dann vielleicht noch ein paar mir roten Kringeln?

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