Raus aus der Komfortzone

Eigentlich wollte ich einen grünen Cardigan haben, angesichts dieser Farbe habe ich dann aber ganz spontan meine Farb-Komfortzone verlassen.

Ja, da gab es schon diesen roten Stockholm-Pullunder, aber eigentlich neige ich eher zu gedeckten Farben – und zu langen Jacken. Aber zur Paperbag-Hose sollte es dann doch mal eine etwas kürzere Jacke sein.

Das Garn gefiel mir schon beim Driftwood-Sweater, beim Stöbern auf Ravelry-Projektseiten fiel mir dann dieses Jäckchen ins Auge. Die Garnkombination ist ein Traum, Mohair/Seide verstrickt mit Baumwolle/Leinen – das werde ich mir auf jeden Fall merken, denn das ergibt eine schöne leichte Mischung aus flauschigem und gleichzeitig leicht “trockenem” Griff.

Die Jacke wird von unten nach oben in einem Stück, gleich mit Blende und Knopflöchern gestrickt. Ich habe mich genau an die Anleitung gehalten, leider hängt bei mir die vordere Blende, das sieht leider nicht nur auf dem Bild unter so aus. Vielleicht hätte ich mit verkürzten Reihen etwas retten können, aber dazu ist es mir viel zu spät aufgefallen. Ich weiß schon, warum ich am liebsten von oben nach unten stricke…

Dafür entschädigen die Ärmel, die mir an der Jacke am allerbesten gefallen. Die gerade, kurze Form finde ich besonders schön. Das könnte ich mir auch für einen sommerlichen Pullover vorstellen. Aber das hat ja Zeit bis zum nächsten Jahr.

Chilly Cardigan

Die Anleitung:
“Chilly Cardigan” von Helga Isager
Die Anleitung ist aus dem Buch “Stitches/Animono” (nur englisch)
Das Garn: 300 Gramm Isager Bomulin in Farbe 1
150 Gramm Drops Kid Silk in Himbeere (Farbe 32)
Größe: M
Nadelstärke: 3,5

Mehr dazu auf der Projektseite bei Ravelry (fraustrickt)

Diesen Beitrag verlinke ich bei Auf den Nadeln

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