Manchmal hilft nur Ribbeln

Im Wollladen war es Liebe auf den ersten Blick, aber leider hielt die Zuneigung nicht lange. Weder mit dem Strickmuster noch mit dem Ergebnis bin ich warm geworden, also landete die Stola (eine Anleitung aus dem Lamana Magazin No. 8) erst einmal in der Ecke und wurde dort zu einem echten UFO. Solche unfertigen Objekte sind bei mir eigentlich eher selten, ich stricke meistens nur ein Projekt zur Zeit und freue mich schon beim Maschenschlag auf das fertige Teil.

Aber Ausnahmen bestätigen ja die Regel, und das hier war so eine Ausnahme. Ich habe die Stola dann immer mal wieder aus der Ecke geholt, missmutig ein paar Reihen gestrickt, zweifelnd daran herumgezuppelt und irgendwann war klar – das wird so nichts. Kurz vor Weihnachten habe ich dem Elend dann ein Ende gemacht, denn für eine Zukunft als UFO war mir vor allem auch das edle Garn viel zu schade.

Und außerdem hatte ich da eine Idee, denn der Meridian Lace Wrap stand schon lange auf meiner Wunschliste. Er hat sich dann auch als ideales Feiertagsprojekt entpuppt, schön mindless zu stricken, aber trotzdem nicht langweilig. Na ja, schließlich hat es sich dann aber doch ein bisschen hingezogen, bis gut 1500 Meter Garn dann endlich verstrickt waren.

Dafür ist das fertige Tuch ein zart-flauschiger Traum und mit seinen knapp 125 Gramm trotz seiner stattlichen Größe von 65 x 200 cm federleicht.

Das Tuch

Meridian Lace Wrap and Scarf von Krista Werbil, Kaufanleitung bei Ravelry
Modifikation: ich habe die größe Version noch um einen Musterrapport in der Breite erweitert, weil ich das Tuch wirklich richtig schön breit haben wollte, dafür habe ich es nicht gespannt, nur leicht in Form gezogen.
Fertiges Maß: 65 x 200 cm
Das Garn: 120 Gramm Lamana Modena in der Farbe Basaltblau
Nadelstärke: 3

Mehr zur Stola auf meiner Projekseite bei ravelry (fraustrickt)

Diesen Beitrag verlinke ich bei Maschenfein und beim Creadienstag

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